Persönliche Tresore
Private Vorsorge und persönliche Business-Tresore sind keine Organisationstresore.
Business Continuity
BeaconVaultHQ bündelt kritische Unternehmenszugänge, Informationen zur Zwei-Faktor-Anmeldung, Dokumente und Handlungsanweisungen in verschlüsselten Organisationstresoren.
Ein vorbereiteter Ernstfallplan für den Organisationseigentümer ermöglicht Vertrauenspersonen nach gültiger Freigabe einen zeitlich begrenzten Lesezugriff auf die dafür vorgesehenen Informationen.
Echte Organisationen mit Mitgliedern und Rollen gehören zum Organisationsangebot Souverän. Persönliche Business-Tresore sind davon getrennt.
Für inhabergeführte Unternehmen und Organisationen, in denen kritische Zugänge bei wenigen Personen zusammenlaufen.
Im Arbeitsalltag
Berechtigte MitgliederEigenes Konto · Rolle · TresorberechtigungIm Ernstfall des Owners
Vorbereitete VertrauenspersonGültige Freigabe · separater ZugangsschlüsselZeitlich begrenzt lesenZwei getrennte Zugangswege. Ein Mitgliedsausfall löst keinen eigenen organisatorischen Ernstfallzugriff aus.
Das Schlüsselpersonenrisiko
Der Betrieb könnte fachlich weiterarbeiten – und trotzdem stehen wichtige Aufgaben still. Zugänge, zweite Faktoren, Ansprechpartner und Handlungsanweisungen fehlen. Krankheit, Unfall oder vorübergehende Nichterreichbarkeit können dafür ausreichen.
Das Team kennt das Problem, aber nicht den Hosting-Zugang. Der zweite Faktor liegt auf dem Smartphone des Inhabers. Wiederherstellungscodes und der Kontakt zum Dienstleister sind nicht auffindbar.
Ein lösbares technisches Problem wird zum organisatorischen Stillstand.Business Continuity beginnt bei geregeltem Zugriff und verständlichen Verantwortlichkeiten.
Wissen mit Kontext
Damit eine berechtigte Person handeln kann, braucht sie auch Wiederherstellungsinformationen, Zuständigkeiten und verständliche Anweisungen. Ordne sie nach tatsächlichem Zugriffsbedarf.
Technischer Zugriff ersetzt keine rechtliche, vertragliche oder externe Vollmacht. Prüfe die Befugnisse zum Handeln separat.
Zwei klar getrennte Bereiche
Der Beitritt zu einer Organisation gibt anderen Mitgliedern oder dem Organisationseigentümer keinen Zugriff auf deine privaten Tresore. Geschäftskritische Informationen gehören in dafür vorgesehene Organisationstresore mit klaren Zuständigkeiten.
Der Organisationseigentümer kann auch von Mitgliedern angelegte Organisationstresore lesen, wenn die erforderliche Schlüsselbereitstellung gültig ist. Eine Rolle allein entschlüsselt keine Inhalte.
Private Vorsorge und persönliche Business-Tresore sind keine Organisationstresore.
Regulärer Zugriff hängt von Mitgliedschaft, Berechtigung und gültiger Schlüsselbereitstellung ab.
Zusammenarbeit mit Grenzen
Mitglieder verwenden eigene Konten. Organisationsrollen und Berechtigungen für einzelne Tresore regeln ihren Arbeitszugriff. Eine Vertrauensperson erhält dadurch keine reguläre Organisationsrolle.
Eine Suspendierung unterbricht den regulären Organisationszugriff; eine Reaktivierung stellt die Mitgliedschaft wieder her. Vor Entfernung oder Übergabe müssen verbleibende Schlüsselzugänge, Freigaben und Abrechnung geprüft werden.
Plane einen Eigentümerwechsel mit uns. Kläre dabei die künftigen Zuständigkeiten, den verbleibenden Tresorzugriff und die Abrechnung. Eine Rollenänderung allein regelt noch keine vollständige Übergabe.
Der aktuelle Ernstfallumfang
Der aktuelle Organisationsprozess verwendet die Lebenszeichen und den Ernstfallstatus des Owners. Vor Ablauf der gewählten Inaktivitätsfrist wird gewarnt. Erst ein gültiger Ernstfall mit aktiver Freigabe kann den vorgesehenen Portalzugriff eröffnen.
Für andere Organisationsmitglieder gibt es derzeit keine voneinander unabhängigen Ausfallpläne. Ihr gewöhnlicher Ausfall oder persönlicher Ernstfall löst keine eigene organisatorische Trustee-Freigabe aus.
Ein Check-in beendet einen aktiven Ernstfall nicht. Der Owner muss ihn ausdrücklich und autorisiert aufheben; damit wird aktiver Portalzugriff widerrufen.
So funktioniert der ErnstfallplanZugeordnet ist noch nicht einsatzbereit
Ein angelegter Tresor ist noch kein Ernstfallplan. Die Übersicht zeigt den Ernstfallstatus des Owners und die der Organisation zugeordneten Vertrauenspersonen. Prüfe für jeden kritischen Bereich, ob Informationen, Freigaben, Schlüssel und Kontaktwege vorbereitet sind.
Mehrere Vertrauenspersonen bilden keine gemeinsame Mehrparteienfreigabe. Die regulären Mitgliederrechte und der Ernstfallzugang bleiben getrennt.
Ein eigener, begrenzter Weg
Die Vertrauensperson kennt ihre Aufgabe und bewahrt ihren separat übergebenen Zugangsschlüssel sicher auf. Die Vorbereitung allein zeigt ihr keine Tresorinhalte und erteilt keine Owner-Rechte. Ein eigenes Trustee-Konto ist vor dem Ernstfall nicht zwingend erforderlich.
Im separaten Portal benötigt die Vertrauensperson ihren eigenen Zugang und den passenden Zugangsschlüssel. Sie liest ausschließlich vorgesehene Tresore, Einträge, Dateien und Anweisungen im gültigen Zeitfenster. Bearbeiten und Löschen sind dort nicht möglich.
Trustee-Zugangsschlüssel, Recovery Key des Owners und MFA-Wiederherstellungscodes sind unterschiedliche Dinge. Keines ersetzt die anderen.
Der Zugang gilt zunächst 90 Tage. Vor Ablauf erfolgt eine Erinnerung; anschließend endet der Zugang automatisch.
Bei bestätigtem Ernstfall ist, falls verfügbar, einmalig eine kostenpflichtige Verlängerung um weitere 90 Tage möglich. Den geltenden Preis und die Währung zeigt der Verlängerungsdialog.
Plätze, Verwaltung & Abrechnung
Der Owner und dafür berechtigte Superadmins verwalten Plätze und Organisationsabrechnung. Nicht jedes Mitglied erhält diese Befugnis. Die verfügbare Kapazität richtet sich nach dem gebuchten und gültigen Organisationsangebot.
Zusatzplätze, Kapazitätsänderungen und mögliche Kosten müssen vor der Buchung im aktuellen Angebot geprüft werden. Ein angezeigter Platz ist keine Zusage unbegrenzter Erweiterbarkeit.
Tarife und Umfang vergleichenDrei Ebenen auf Organisationsebene
Gespeicherte Secret-Inhalte und Dateien werden auf dem Gerät verschlüsselt. BeaconVaultHQ kann die gespeicherten Secret-Inhalte nicht entschlüsseln; notwendige Konto-, Abrechnungs- und Prozessmetadaten werden verarbeitet.
Eigene Konten, Rollen, Tresorberechtigungen und gültige Schlüsselbereitstellung regeln den Zugang der Mitglieder. MFA, Passkeys und erneute Sicherheitsabfragen schützen das Konto.
Eine aktive Freigabe, der eigene Trustee-Zugang und ein separater Zugangsschlüssel müssen zusammenkommen. Der Portalzugriff bleibt lesend, begrenzt und widerrufbar.
Verschlüsselung ersetzt keine korrekte Berechtigungsvergabe. Unsicher übergebene Schlüssel oder Handlungen einer berechtigten Person außerhalb der Plattform bleiben eigene Risiken.
Sicherheitsmodell verstehenPasst das zu deiner Organisation?
Inhabergeführte IT-Dienstleister, Agenturen, Onlineunternehmen, kleinere Betriebe, Vereine oder Stiftungen mit zentraler digitaler Infrastruktur. Besonders dann, wenn Wissen beim Owner konzentriert ist und externe Vertrauenspersonen vorbereitet werden sollen.
Keine unabhängigen Mitgliedsausfallpläne, keine gemeinsame Mehrpersonenfreigabe und keine vollständige PAM-, Enterprise-IAM-, BCM- oder Disaster-Recovery-Plattform. Auch automatische Unternehmensnachfolge und unterbrechungsfreier Betrieb werden nicht zugesagt.
Den richtigen Umfang wählen
Aktuelle Preise, enthaltene Kapazität, Zusatzleistungen und Länder-/Steuerkontext findest du in der Tarifübersicht.
Tarife und Umfang vergleichenOrganisationsaustritt, Tarifwechsel, Kündigung und vollständige Löschung sind verschiedene Vorgänge. Kläre vor einer Änderung mit uns, wie du benötigte Daten sicherst, welche Zugriffsrechte bestehen bleiben und welcher Tarif anschließend gilt.
Offene Fragen klärenEine Rollenänderung allein regelt noch keine vollständige Übergabe. Kläre mit uns, wer die Verantwortung übernimmt, welche Tresorzugriffe benötigt werden und wie Mitgliedschaft und Abrechnung weitergeführt werden.
Offene Fragen klärenDokumentiere, welche zweiten Faktoren für wichtige Konten erforderlich sind, wer sie verwaltet und welche Wiederherstellungswege vorgesehen sind. Halte diese Informationen aktuell und ordne sie den passenden Zuständigkeiten zu.
Offene Fragen klärenBeginne mit den Zugängen und Anweisungen, deren Fehlen deinen Betrieb zuerst blockieren würde. Ordne Zuständigkeiten und bereite den owner-gebundenen Ernstfallzugriff nachvollziehbar vor.
Beginne mit drei kritischen Unternehmenszugängen. Den Rest kannst du anschließend strukturiert ergänzen.