Zero-Knowledge für gespeicherte Secrets
Wir können deine gespeicherten Secrets nicht lesen.
Punkt.
BeaconVaultHQ verschlüsselt deine Secret- und Dateiinhalte in deinem Browser, bevor sie den Server erreichen. Deine verschlüsselten Tresorinhalte werden auf Systemen in Deutschland gespeichert. Die dafür benötigten Schlüssel werden serverseitig nur in verschlüsselter Form gespeichert.
Kein Betreiber- oder Supportschlüssel kann deine gespeicherten Secrets für uns öffnen.
Dein autorisierter Browser
Hier wird verschlüsselt
Verschlüsselte Übertragung
Speicherung in Deutschland
- Verschlüsselte Inhalte
- Verschlüsselte Schlüsselpakete
Entschlüsselung erfolgt erst im berechtigten Browser. Metadaten bleiben ein eigener Schutzbereich.
01 / Transparenz
Was verschlüsselt ist.
Was sichtbar bleibt.
Zero-Knowledge bedeutet nicht, dass BeaconVaultHQ keinerlei Informationen verarbeitet. Gespeicherte Secret- und Dateiinhalte sind ohne deine Schlüssel für uns nicht lesbar.
Vor dem Upload verschlüsselt
- Inhalte deiner gespeicherten Secrets
- Dateiinhalte
- Persönlicher Master Key und Tresorschlüssel als geschützte Pakete
- Private kryptografische Schlüssel
Für den Betrieb sichtbar oder verarbeitbar
- Konto und E-Mail-Adresse
- Tarif-, Abrechnungs- und Organisationsdaten
- Rollen, Berechtigungen, Vertrauenspersonen und Freigabestatus
- Technische Zeit- und Ereignisdaten
- Tresornamen und technische Dateiangaben wie Größe und Dateityp
- Öffentliche kryptografische Schlüssel
- Sicherheitsdaten für die Kontoanmeldung
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung deines BeaconVaultHQ-Kontos gehört zum Kontoschutz. Ihre Sicherheitsdaten werden für die Anmeldung verarbeitet; sie sind keine verschlüsselten Tresorinhalte.
02 / Schlüssel und Inhalte
Ein persönlicher Schlüssel.
Ein Schlüssel pro Tresor.
Eine Schlüsselhierarchie verbindet deinen Zugang mit deinen Inhalten. Die verwendbaren Schlüssel werden im autorisierten Browser geöffnet.
-
Lokal ableiten
Der Browser leitet aus deinem eingegebenen Konto-Passwort lokales Schlüsselmaterial ab.
-
Master Key öffnen
Damit öffnet er deinen verschlüsselt gespeicherten persönlichen Master Key.
-
Tresorschlüssel öffnen
Der Master Key schützt separate Schlüssel für deine einzelnen Tresore.
-
Inhalte lesen
Erst mit dem passenden Tresorschlüssel werden Secret- und Dateiinhalte im Browser lesbar.
03 / Wiederherstellung
Ein zweiter Weg zu deinen Inhalten.
Kein Notzugang für uns.
Dein Recovery Key ist ein unabhängiger Wiederherstellungsweg. Er wird in deinem Browser erzeugt und als persönliches Recovery-Dokument bereitgestellt.
Nach einem Passwortverlust öffnet dein Browser damit denselben persönlichen Master Key. Du legst ein neues Konto-Passwort fest; deine Tresore und Secrets müssen nicht neu angelegt werden. Erfolgreiche Recovery widerruft bisherige Sitzungen und vertrauenswürdige Geräte.
Öffnen im autorisierten Browser
Dein persönlicher Master Key
Jeweils die zugehörigen Inhalte
Serverseitig liegen diese Schlüssel als verschlüsselte Pakete. Der Recovery Key wird dort nicht im Klartext gespeichert.
Recovery Key verloren, Zugang funktioniert?
Solange du dein Konto und deine Tresore regulär öffnen kannst, kannst du einen neuen Recovery Key erzeugen. Sichere das neue Dokument: Es ersetzt den bisherigen Wiederherstellungsweg.
Beide Wege fehlen?
Wenn du deine Tresore nicht mehr regulär öffnen kannst und kein gültiger Recovery Key verfügbar ist, können wir deine gespeicherten Secrets nicht wiederherstellen. Auch der Support hat keinen Ersatzschlüssel.
Bewahre dein aktuelles Recovery-Dokument sicher außerhalb von BeaconVaultHQ auf, mit getrennten Sicherungskopien. Gib den Recovery Key weder an den Support noch an Vertrauenspersonen weiter.
04 / Kontoschutz
Inhalte verschlüsseln.
Den Zugang zusätzlich schützen.
Inhaltsverschlüsselung und Kontoanmeldung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Zusätzliche Anmeldefaktoren und erneute Bestätigungen erschweren unbefugten Kontozugriff.
- Ein zweiter Anmeldefaktor
- Richte Zwei-Faktor-Authentifizierung für dein Konto ein. Zeitbasierte Einmalcodes und WebAuthn-fähige Sicherheitsschlüssel können den Zugang zusätzlich schützen.
- Erneut bestätigen
- Vor kritischen Aktionen wird eine frische Bestätigung verlangt. Ein vertrauenswürdiges Gerät ersetzt diese interaktive Sicherheitsprüfung nicht.
- Sperren ernst nehmen
- Sicherheits- und Inaktivitätsgrenzen begrenzen die Verfügbarkeit geöffneter Schlüssel. Melde dich auf gemeinsam genutzten Geräten ab und halte Browser und Betriebssystem aktuell.
Recovery Key und MFA-Codes getrennt halten
MFA-Wiederherstellungscodes ersetzen einen verlorenen zweiten Anmeldefaktor. Dein Recovery Key öffnet den Wiederherstellungsweg zu verschlüsselten Inhalten nach Passwortverlust. Keines ersetzt das andere.
Dein Konto-Passwort bleibt Teil der Anmeldung. WebAuthn-Sicherheitsschlüssel ergänzen sie als zweiter Faktor; Passkeys anderer Dienste werden dadurch nicht als Tresorinhalte gespeichert.
05 / Berechtigte Freigaben
Zugriff durch eigene Schlüssel.
Keine geteilten Zugangsdaten.
Für berechtigte Personen werden eigene geschützte Schlüsselwege vorbereitet. Dein Konto-Passwort und dein Recovery Key werden dafür nicht weitergegeben.
Organisationsmitglieder
Aktuelle Mitgliedschaft, Berechtigungen und passende Schlüsselpakete bestimmen den Zugriff auf Organisationstresore. Eine Rolle allein entschlüsselt keine Inhalte. Private und persönliche Business-Tresore bleiben außerhalb des Organisationszugriffs.
Vertrauenspersonen
Ein eigener Portalzugang und der separate Zugriffsschlüssel der jeweiligen Beziehung öffnen den vorgesehenen Bereich erst im gültigen Ernstfall. Die Freigabe ist lesend und zeitlich begrenzt; sie übernimmt nicht dein Konto.
Der vorbereitete Umfang richtet sich nach deinen Einstellungen und deinem Tarif. Nicht freigegebene Bereiche bleiben geschlossen.
- Gültiger Ernstfall und aktive Freigabe
- Eigener Portalzugang
- Passender Beziehungsschlüssel
Lesender Zugang im vorgesehenen Umfang
Anmeldung allein öffnet keine Beziehung. Jede benötigt ihren eigenen Zugriffsschlüssel.
06 / Schutzwirkung
Die Schutzgrenze.
Offen erklärt.
Verschlüsselung, Kontoschutz und Freigaben wirken zusammen. Ein Abzug gespeicherter Serverdaten ist ein anderer Angriff als die Kontrolle über einen entsperrten Browser.
- Abzug gespeicherter Serverdaten
-
Schutz
Secret- und Dateiinhalte sowie Schlüsselpakete liegen verschlüsselt vor.
-
Verbleibende Grenze
Notwendige Metadaten können sichtbar sein. Verschlüsselung ersetzt keine starke Passphrase.
- Abhören der Verbindung
-
Schutz
TLS schützt den Transport; Inhalte werden zusätzlich vor dem Upload verschlüsselt.
-
Verbleibende Grenze
Ein kompromittiertes Endgerät bleibt ein eigener Angriffsweg.
- Gestohlenes Konto-Passwort
-
Schutz
Eingerichtete MFA und frische Bestätigungen erschweren unbefugten Kontozugriff.
-
Verbleibende Grenze
Schütze auch den zweiten Faktor und deine Wiederherstellungswege.
- Verlorenes oder gestohlenes Gerät
-
Schutz
Sicherheits- und Inaktivitätssperren begrenzen die Verfügbarkeit von Schlüsseln.
-
Verbleibende Grenze
Ein bereits entsperrtes Gerät kann unmittelbar gefährdet sein.
- Schadsoftware oder aktiver Eingriff
-
Schutz
Browserrichtlinien und begrenzte Schlüsselverfügbarkeit reduzieren die Angriffsfläche.
-
Verbleibende Grenze
Schadsoftware, bösartige Erweiterungen oder manipulierter Anwendungscode können während der Nutzung Klartext und Schlüssel angreifen.
- Berechtigter Portalzugriff
-
Schutz
Lesender, zeitlich begrenzter und widerrufbarer Zugang.
-
Verbleibende Grenze
Bereits gelesene oder kopierte Informationen können nicht zurückgerufen werden.
Clientseitige Verschlüsselung kann ein kompromittiertes oder aktiv manipuliertes Endgerät nicht vollständig absichern. Während der Nutzung müssen lesbare Inhalte und verwendbare Schlüssel im Browser verfügbar sein.
07 / Plattform
Verschlüsselte Inhalte brauchen
eine geschützte Plattform.
Inhaltsschutz ergänzt den sicheren Betrieb. Konten, Metadaten und Berechtigungen benötigen eigene Schutzmaßnahmen.
- Geschützte Verbindung
- HTTPS/TLS schützt die Übertragung zwischen Browser und Plattform.
- Kontrollierte Abrufe
- Tresore, Organisationen und Dateidownloads durchlaufen Authentifizierungs- und Berechtigungsprüfungen, bevor verschlüsselte Daten bereitgestellt werden.
- Restriktive Browserrichtlinien
- Content Security Policy und ergänzende Sicherheitsheader begrenzen unerwünschte Skripte, fremde Einbettungen und unnötige Browserberechtigungen.
- Sensible Inhalte bleiben online
- Portalantworten tragen restriktive Cache-Vorgaben. Sensible API-Inhalte werden nicht für Offline-Nutzung in der PWA gespeichert; der Offline-Cache bleibt auf Oberfläche und statische Assets begrenzt.
08 / Technischer Blick
Die Verfahren sind offen.
Die Schlüssel bleiben geschützt.
Die Architektur verbindet bewährte Verfahren mit getrennten Schlüsselwegen. Entscheidend ist ihr Zusammenspiel, nicht ein einzelner Algorithmusname.
Kryptografische Architektur ansehen
- Secret- und Dateiinhalte
- AES-256-GCMAuthentifizierte Inhaltsverschlüsselung mit zufälligen Nonces.
- Lokale Schlüsselableitung
- Argon2id bei verfügbarer Browser-Runtime, PBKDF2-HMAC-SHA-256 für kompatible Schlüsselwege. Zufällige Salts und gespeicherte Ableitungsparameter gehören zum Schlüsselpaket.
- Schlüsselhierarchie
- Persönlicher Master Key, separate Tresorschlüssel und verschlüsselte Schlüsselpakete.
- Geschützte Freigaben
- RSA-OAEP · 4096 · SHA-256Tresorschlüssel werden für berechtigte Empfänger mit ihrem öffentlichen Schlüssel geschützt; geöffnet wird mit dem passenden privaten Schlüssel im Browser.
- Wiederherstellung
- Ein zufällig im Browser erzeugter Recovery Key schützt einen zweiten Weg zum selben Master Key. Der Server erhält einen abgeleiteten Besitznachweis und ein verschlüsseltes Recovery-Paket.
- Schlüssel während der Nutzung
- Verwendbare Schlüssel liegen im Browser-Arbeitsspeicher und werden an Sicherheitsgrenzen bestmöglich entfernt. JavaScript kann keine vollständige physische Speicherlöschung garantieren.
- Transport
- HTTPS/TLS schützt die Verbindung zusätzlich zur Inhaltsverschlüsselung.
09 / Im Gespräch
Fragen zum Schutz
deiner Daten?
Wenn du die Architektur oder einen persönlichen Zugriffsweg besser verstehen möchtest, nutze unseren Kontaktweg. Beschreibe deine Frage, ohne vertrauliche Inhalte mitzusenden.
Kontakt aufnehmenSende niemals dein Konto-Passwort, deinen Recovery Key, MFA-Codes oder Tresorinhalte an den Support.
10 / Häufige Fragen
Klare Antworten.
Auch auf die Grenzen.
Was bedeutet Zero-Knowledge bei BeaconVaultHQ?
Gespeicherte Secret- und Dateiinhalte werden im Browser verschlüsselt. Wir speichern sie nicht als lesbaren Klartext und haben keinen Betreiber- oder Supportschlüssel, der sie öffnen könnte. Notwendige Konto- und Metadaten werden separat verarbeitet.
Ist wirklich alles in meinem Konto verschlüsselt?
Nein. Anmeldung, Abrechnung, Organisationen, Freigaben und der Betrieb benötigen sichtbare oder verarbeitbare Informationen. Dazu gehören unter anderem Konto, E-Mail-Adresse, Tresornamen, Rollen, Status und technische Dateiangaben. Die Inhaltsverschlüsselung ist klar davon getrennt.
Verlässt mein Konto-Passwort den Browser?
Ja, für die Anmeldung wird es über eine TLS-geschützte Verbindung an den Server übertragen und dort als Passwort-Hash gespeichert. Parallel leitet der Browser lokales Schlüsselmaterial ab. Dieses verwendbare Schlüsselmaterial wird nicht an den Server übertragen.
Wo befinden sich meine Schlüssel?
Verschlüsselte Schlüsselpakete können auf dem Server liegen. Verwendbare Schlüssel werden erst im autorisierten Browser geöffnet und während der Nutzung im Arbeitsspeicher gehalten. Das ist kein Versprechen, dass JavaScript jede Speicherkopie physisch löschen kann.
Kann der Support nach einem Schlüsselverlust helfen?
Der Support kann deine gespeicherten Secrets nicht entschlüsseln. Wenn Konto und Tresore noch regulär zugänglich sind, kannst du einen neuen Recovery Key erstellen. Fehlen der reguläre Tresorzugang und ein gültiger Recovery Key, können wir die verschlüsselten Inhalte nicht wiederherstellen.
Ersetzen MFA-Wiederherstellungscodes meinen Recovery Key?
Nein. MFA-Codes ersetzen einen verlorenen zweiten Anmeldefaktor. Der Recovery Key ist dein Wiederherstellungsweg für verschlüsselte Inhalte nach Passwortverlust. Der Zugriffsschlüssel einer Vertrauensperson erfüllt wiederum eine andere Aufgabe.
Darf meine Passphrase Leerzeichen enthalten?
Ja. Wir empfehlen eine lange, einzigartige Passphrase aus mehreren nicht zusammenhängenden Wörtern. Verwende keine bekannten Zitate oder persönlichen Angaben und nutze die Passphrase ausschließlich für BeaconVaultHQ.
Was passiert bei einem kompromittierten Browser?
Während der Nutzung sind lesbare Inhalte und Schlüssel im Browser verfügbar. Schadsoftware, bösartige Erweiterungen oder aktiv manipulierter Anwendungscode können sie dort angreifen. Clientseitige Verschlüsselung kann ein kompromittiertes Endgerät nicht vollständig schützen.
Erhält eine Vertrauensperson mein gesamtes Konto?
Nein. Der Zugang ist ein eigener, lesender Portalweg für den vorbereiteten Umfang im gültigen Ernstfall. Eigener Portalzugang, aktiver Freigabestatus und der separate Schlüssel der jeweiligen Beziehung sind erforderlich. Dein Konto-Passwort und Recovery Key bleiben bei dir.
Was kann ein Widerruf zurücknehmen?
Ein Widerruf sperrt weiteren Zugriff über die Plattform. Bereits gelesene oder außerhalb der Plattform gespeicherte Informationen können nicht zurückgerufen werden. Ein gewöhnlicher Check-in hebt einen bereits aktiven Ernstfall nicht auf; dafür ist die ausdrückliche Aufhebung erforderlich.
Deine Schlüssel. Deine Verantwortung.
Mit einem Tresor beginnen.
Den Wiederherstellungsweg mitdenken.
Lege deine ersten verschlüsselten Inhalte an und sichere dein persönliches Recovery-Dokument. Du kannst kostenlos beginnen und deine Vorsorge später erweitern.
Secret- und Dateiinhalte werden im Browser verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen.