Private Vorsorge
Du weißt,
wo alles ist.
Deine Familie sollte es auch wissen.
BeaconVaultHQ bündelt Konten, Informationen zur Zwei-Faktor-Anmeldung, Gerätezugänge, Dokumente und persönliche Anweisungen in verschlüsselten digitalen Tresoren. Du bereitest vor, welche Vertrauensperson im Ernstfall auf welche Informationen zugreifen darf.
Der Umfang deiner Freigaben richtet sich nach deinem Tarif. Individuelle Tresorauswahl ist ab Kontinuität möglich.
Beginne mit deinen zehn wichtigsten Informationen. Den Rest kannst du später Schritt für Schritt ergänzen.
Wissen, das bleibt.
- Familie & Alltag
Dokumente · Anweisungen · Kontakte
- Finanzen & Verträge
Konten · Versicherungen · Zuständigkeiten
- Geräte & Zugänge
Entsperrmuster · Wiederherstellung · Heimtechnik
Heute geordnet. Im Ernstfall über eine gültige Freigabe erreichbar.
Mehr als Zugangsdaten
Das Problem ist selten das Passwort allein.
Wenn du plötzlich nicht erreichbar bist, weiß deine Familie vielleicht nicht, welche Konten existieren, wo Dokumente liegen, welche Geräte entsperrt werden müssen oder welche Schritte zuerst wichtig sind.
Ein Passwortmanager hilft beim Anmelden. Ein Cloudordner hilft beim Ablegen. Private Vorsorge verbindet die Information mit ihrem Kontext, einer zuständigen Person und einem geregelten Zugang im Ernstfall.
Dein persönlicher Überblick
Alles, was im entscheidenden Moment auffindbar sein muss.
Nicht jede Information braucht einen eigenen Tresor. Ordne sie so, dass ein anderer Mensch sie verstehen und die nächsten Schritte erkennen kann.
- Konten & digitale Identität
- E-Mail, wichtige Onlinekonten und Hinweise, wofür sie gebraucht werden.
- Geräte & zweiter Faktor
- Gerätezugänge, Entsperrmuster und Informationen dazu, wo die notwendigen zweiten Faktoren und Wiederherstellungsunterlagen liegen.
- Finanzen, Verträge & Wallets
- Konten, Versicherungen, Vertragsdaten und Hinweise zu Wallets – einschließlich der Zuständigkeiten.
- Dokumente & Anweisungen
- Wichtige Unterlagen, Ansprechpartner und persönliche Hinweise, die sich aus Zugangsdaten allein nicht ergeben.
- Haus, Technik & Infrastruktur
- Router, Heimserver, Alarmanlage oder andere Systeme, die im Alltag weiterlaufen müssen.
- Passphrases & Wiederherstellung
- Lange Passphrases einschließlich Leerzeichen und verständliche Hinweise zur Wiederherstellung. Bewahre unterschiedliche Schlüssel klar getrennt auf.
Ein Muster ist eine Reihenfolge.
Entsperrmuster werden als strukturierte Information festgehalten. Entscheidend sind die Punkte und ihre Reihenfolge – nicht ein schwer deutbares Foto.
Ordnung mit Verantwortung
Du entscheidest nicht nur, wer helfen darf – sondern auch, wie weit der Zugriff reicht.
Trenne zum Beispiel Familie, Finanzen und Technik in verständliche Tresore. Im privaten Freigabemodus sind persönliche Tresore gemeinsam umfasst. Eine individuelle Auswahl einzelner Tresore für eine Vertrauensperson setzt Kontinuität voraus.
Die Zuordnung ist eine Vorbereitung, kein heutiger Zugriff. Das Portal bietet nach gültiger Freigabe zeitlich begrenzten Lesezugriff; Bearbeiten und Löschen sind dort nicht möglich.
Im Ernstfall: zugewiesene Informationen lesen
Im Ernstfall: zugewiesene Informationen lesen
Klein anfangen
Du musst nicht alles an einem Tag erledigen.
Eine gute Vorsorge wächst mit dir. Beginne mit dem, was im Ernstfall als Erstes gebraucht würde.
Die wichtigsten Informationen sammeln
Beginne mit Konten, Dokumenten, Gerätezugängen und den ersten notwendigen Schritten.
Verständliche Tresore anlegen
Ordne Informationen nach Lebensbereichen und ergänze den Kontext, den andere brauchen.
Eine Vertrauensperson vorbereiten
Lege die Person und ihren Kontaktweg fest. Übergib ihren separaten Zugangsschlüssel sicher und unabhängig von der Benachrichtigung.
Freigabeumfang festlegen
Prüfe, welche persönlichen Tresore umfasst sind. Individuelle Tresorauswahl ist ab Kontinuität möglich.
Lebenszeichen und Inhalte aktuell halten
Wähle eine passende Frist. Prüfe regelmäßig die Informationen, Kontaktwege und die sichere Schlüsselübergabe.
Klar getrennte Zugänge
Was deine Vertrauensperson heute erhält – und was nicht.
Heute: vorbereitet sein
Deine Vertrauensperson erhält die Information über ihre Aufgabe und den von dir separat übergebenen Zugangsschlüssel. Sie erhält weder dein Kontopasswort noch deinen Recovery Key. Ein eigenes Konto muss sie vor dem Ernstfall nicht zwingend anlegen.
Im Ernstfall: gezielt lesen
Erst ein gültiger Ernstfall mit aktiver Freigabe eröffnet den Portalzugang. Die Vertrauensperson benötigt zusätzlich ihren eigenen Zugang und den passenden Zugangsschlüssel. Der Schlüssel allein öffnet keine Tresorinhalte.
Drei verschiedene Dinge: dein Recovery Key, deine MFA-Wiederherstellungscodes und der Zugangsschlüssel einer Vertrauensperson. Keines ersetzt die anderen.
Vorbereitet, nicht voreilig
Dein Lebenszeichen steuert den Ernstfallprozess.
Du wählst eine Inaktivitätsfrist. Vor ihrem Ablauf wirst du gewarnt. Erfolgreiche interaktive Anmeldungen, erneute Passworteingaben nach der Inaktivitätssperre, manuelle Check-ins und aktiv gespeicherte Einträge gelten als Lebenszeichen. Bloßes Öffnen und Hintergrundaktivität tun das nicht.
Nach Ablauf der Frist startet der Ernstfallprozess. Ein gewöhnliches Lebenszeichen beendet einen bereits aktiven Ernstfall nicht. Dafür musst du den Ernstfall ausdrücklich und autorisiert aufheben. Eine Bestätigung erhält die Freigaben; eine Aufhebung widerruft den Portalzugriff.
Benachrichtigung, Freigabe und tatsächlicher Zugriff sind getrennte Schritte. Ein versendeter Hinweis ist noch keine bestätigte Zustellung.
So funktioniert der ErnstfallGedanken in Form bringen
Nicht nur aufbewahren. Schritt für Schritt vorsorgen.
Vorsorge-Assistenten helfen, Wünsche und Angaben geordnet zu dokumentieren. Der verfügbare Umfang hängt vom gebuchten Angebot und deinem Land ab.
- Patientenverfügung
- Vorsorgevollmacht
- Bestattungswünsche
- Aufbewahrungsorte und Wünsche zu Testament und Nachlass
Die Assistenten und Vorlagen unterstützen dich bei der persönlichen Vorbereitung und Dokumentation. Sie ersetzen keine individuelle rechtliche, notarielle oder medizinische Beratung. Ob ein Dokument rechtswirksam ist, hängt unter anderem von seinem Inhalt, der persönlichen Situation und den jeweils geltenden Formvorschriften ab.
Drei Ebenen des Schutzes
Vertrauen braucht mehr als ein Schloss-Symbol.
Inhalte
Gespeicherte Secret-Inhalte werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. BeaconVaultHQ kann sie nicht entschlüsseln. Notwendige Konto-, Abrechnungs- und Prozessmetadaten werden verarbeitet.
Konto
Mehrfaktor-Anmeldung, Passkeys und erneute Sicherheitsabfragen schützen deinen Kontozugang. Ein angemeldetes Konto ersetzt nicht die Entsperrung deiner verschlüsselten Inhalte.
Freigabe
Ein gültiger Ernstfall, eine aktive Freigabe und der passende Zugang samt separatem Zugangsschlüssel müssen zusammenkommen. Deine Vertrauensperson liest im Portal innerhalb des erlaubten Umfangs und Zeitfensters.
Passend zum Umfang deiner Vorsorge
Klein beginnen. Verantwortung passend abbilden.
- Free
- Für die ersten wichtigen Informationen und einen überschaubaren Einstieg.
- Basis
- Für umfassendere private Vorsorge mit gemeinsamem Zugriff auf persönliche Tresore im privaten Freigabemodus.
- Kontinuität
- Für individuelle Tresorauswahl und unterschiedliche Zuständigkeiten deiner Vertrauenspersonen.
Aktuelle Preise, Grenzen und Zusatzleistungen findest du in der Tarifübersicht.
Tarife und Umfang ansehenVor dem ersten Schritt
Die Fragen, die vorher geklärt sein sollten.
Ersetzt BeaconVaultHQ meinen Passwortmanager?
Ein Passwortmanager unterstützt deine tägliche Anmeldung. BeaconVaultHQ ergänzt die Vorsorge: Informationen mit Kontext ordnen, eine Vertrauensperson vorbereiten und ihren Zugang für den Ernstfall regeln.
Kann BeaconVaultHQ meine Informationen lesen?
Gespeicherte Secret-Inhalte sind verschlüsselt und können von BeaconVaultHQ nicht entschlüsselt werden. Notwendige Metadaten zu Konto, Abrechnung und Prozessen werden verarbeitet. Das ist keine Zusage, dass keinerlei Daten sichtbar sind.
Wann bekommt meine Vertrauensperson Zugriff?
Die Vorbereitung gewährt noch keinen Einblick in die Inhalte. Erst ein gültiger Ernstfall mit aktiver Freigabe sowie der eigene Zugang und der passende separate Zugangsschlüssel ermöglichen den zeitlich begrenzten Portalzugriff.
Kann ich einzelne Tresore gezielt zuweisen?
Ja, mit individueller Tresorauswahl ab Kontinuität. Im privaten Freigabemodus sind die persönlichen Tresore gemeinsam umfasst. Wähle den Tarif daher auch nach den Zuständigkeiten deiner Vertrauenspersonen.
Kann die Vertrauensperson Inhalte verändern?
Nein. Das Portal bietet Lesezugriff innerhalb der gültigen Freigabe. Inhalte bearbeiten oder löschen ist dort nicht möglich.
Was mache ich bei einem Fehlalarm?
Vor Ablauf kannst du rechtzeitig ein gültiges Lebenszeichen geben. Nach dem Start musst du den Ernstfall ausdrücklich und autorisiert aufheben, um den Portalzugriff zu widerrufen. Eine Anmeldung oder ein Check-in allein beendet ihn dann nicht. Bereits gelesene Informationen lassen sich nicht zurückholen.
Was passiert, wenn ich mein Passwort verliere?
Ein Passwort-Reset allein entschlüsselt deine Tresore nicht. Bewahre deinen Recovery Key sicher und getrennt auf. Solange du Konto und Tresore regulär öffnen kannst, kannst du einen neuen erzeugen. Fehlen sowohl der reguläre Zugang als auch ein nutzbarer Recovery Key, kann der Support die gespeicherten Inhalte nicht entschlüsseln.
Ersetzen die Assistenten rechtliche Beratung?
Nein. Sie helfen bei Vorbereitung und Dokumentation. Sie ersetzen keine individuelle rechtliche, notarielle oder medizinische Beratung und garantieren keine Rechtswirksamkeit. Beachte die Anforderungen an Inhalt, persönliche Situation und Form.
Was muss ich bei Kündigung oder Tarifwechsel beachten?
Vor einem Downgrade muss dein Bestand die Grenzen des Zieltarifs einhalten. Kündigung, Tarifwechsel und vollständige Kontolöschung sind unterschiedliche Vorgänge. Kläre vor einer Änderung mit uns, wie du benötigte Daten sicherst und welche Folgen sie für bestehende Freigaben hat.
Fragen zum Wechsel klärenDein erster Schritt
Vorsorge beginnt nicht mit allem. Sondern mit dem Wichtigsten.
Welche Informationen würden deine Angehörigen als Erstes brauchen? Halte sie heute fest. Danach wächst deine Vorsorge Schritt für Schritt.
Beginne mit deinen zehn wichtigsten Informationen. Den Rest kannst du später Schritt für Schritt ergänzen.