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BeaconVaultHQ
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Der Lebenszeichen- und Notfallprozess

Wenn dein Lebenszeichen ausbleibt, greift der Ablauf, den du vorher festgelegt hast.

BeaconVaultHQ erinnert dich zunächst mehrfach. Reagierst du bis zum Ende deiner gewählten Frist nicht, erhalten deine festgelegten Vertrauenspersonen den für sie vorgesehenen, lesenden Zugriff.

Vorbereitet. Begrenzt. Nachvollziehbar.

Deine gewählte Frist

7–365 Tage
Warnungen vor AblaufLesender Zugriff ab Auslösung
Die Frist steuert den Ablauf. Die Warnphase liegt davor; der eingerichtete Zugriff beginnt mit der Auslösung.

Ein ausgebliebenes Lebenszeichen führt zunächst zu Warnungen – nicht sofort zur Freigabe.

01 / Dein Lebenszeichen

Nicht eine verpasste Nachricht entscheidet, sondern dein festgelegter Ablauf.

Du legst eine Frist zwischen 7 und 365 Tagen fest. Ein anerkanntes Lebenszeichen setzt diese Frist vor der Auslösung zurück. Ohne weiteres Lebenszeichen folgen Erinnerungen; erst beim vollständigen Fristablauf startet der Notfallprozess.

Was als Lebenszeichen zählt

  • Erfolgreich anmelden
  • Nach der Inaktivitätssperre erfolgreich mit Passwort entsperren
  • Dein Lebenszeichen ausdrücklich bestätigen
  • Ein Secret aktiv erstellen oder bearbeiten und erfolgreich speichern

Der manuelle Check-in ist keine regelmäßige Pflicht. Er ist eine zusätzliche Möglichkeit, dein Lebenszeichen bewusst zu bestätigen – besonders nach einer Erinnerung.

02 / Die Reihenfolge zählt

So wird aus Vorsorge ein geregelter Ernstfallprozess

Ein zusammenhängender Ablauf. Mit klaren Übergängen und einem klaren Ende.

  1. Aktiv

    7–365 Tage

    Frist festlegen

    Ein anerkanntes Lebenszeichen setzt deine Frist zurück. Du bereitest Informationen und Vertrauenspersonen vor.

  2. Warnphase

    Vor Ablauf

    Mehrfach erinnert werden

    Die erste Erinnerung erfolgt bei etwa 10 Prozent verbleibender Frist, mindestens sieben Tage vor der Auslösung. Weitere folgen drei Tage und einen Tag vorher.

  3. Auslösung

    Bei Fristablauf

    Der Zugriff beginnt

    Ohne weiteres Lebenszeichen wird das Notfallprotokoll ausgelöst. Der eingerichtete, lesende Zugriff beginnt jetzt – ohne zusätzliche Nachfrist.

  4. Geregelter Zugriff

    Zunächst 90 Tage

    Begrenzt zugänglich

    Vertrauenspersonen nutzen ihren eigenen Zugang. Er endet automatisch oder wird, falls verfügbar, einmalig verlängert.

Die Warnphase liegt vor der Auslösung. Mit der Auslösung beginnt der eingerichtete Zugriff. Eine spätere Bestätigung startet ihn nicht erst.

03 / Der vorgesehene Zugang

Zugriff auf das Vorgesehene – nicht auf dein gesamtes Konto

Deine Vertrauensperson erhält einen eigenen, geschützten Zugang. Sie kann die für sie vorgesehenen Inhalte lesen, aber innerhalb von BeaconVaultHQ weder verändern noch löschen.

Dein Passwort und dein Recovery Key werden nicht geteilt. Der Zugang ist keine Übernahme deines Kontos.

Welche Tresore und Inhalte zugänglich sind, hängt von Tarif und Konfiguration ab.

Beispiel einer begrenzten Freigabe
Vorgesehener TresorLesender Zugriff
Eigener Zugang der Vertrauensperson
Nicht freigegebener TresorBleibt geschützt

BeaconVaultHQ kann den Zugriff innerhalb der Plattform beschränken. Was eine berechtigte Vertrauensperson nach dem Lesen außerhalb der Plattform mit einer Information tut, kann technisch nicht vollständig kontrolliert werden.

04 / Bei einem Fehlalarm

Wenn du noch reagieren kannst, kannst du den Prozess stoppen.

Vor der Auslösung

Ein anerkanntes Lebenszeichen setzt die Frist zurück. Der Notfallprozess startet dann nicht aufgrund der bisherigen Inaktivität.

Nach der Auslösung

Ein gewöhnliches Lebenszeichen genügt jetzt nicht. Du musst den aktiven Ernstfall ausdrücklich abbrechen. Dadurch werden aktive Zugänge der Vertrauenspersonen widerrufen.

Bestätigen lässt den Notfallstatus bestehen. Abbrechen beendet ihn und widerruft aktive Zugänge.

Der Widerruf verhindert den weiteren Zugriff über BeaconVaultHQ. Bereits eingesehene Informationen können nicht wieder „ungesehen“ gemacht werden.

05 / Ein klares Ende

Zeitlich begrenzt und mit einem klaren Ende

90 Tage

Zugriff ab Auslösung

Der Zugang gilt zunächst 90 Tage. Vor Ablauf erfolgt eine Erinnerung; anschließend endet der Zugang automatisch.

Bei bestätigtem Ernstfall ist, falls verfügbar, einmalig eine kostenpflichtige Verlängerung um weitere 90 Tage möglich. Den geltenden Preis und die Währung zeigt der Verlängerungsdialog.

06 / Zwei Vorsorgeziele

Ein technischer Ablauf – zwei unterschiedliche Vorsorgeziele

Private Vorsorge

Damit Angehörige die vorgesehenen Informationen finden: Unterlagen, Gerätezugänge und Hinweise für das, was du vorbereiten möchtest.

Private Vorsorge ansehen

Business Continuity

Damit vorgesehene Vertrauenspersonen relevante Informationen für dein Unternehmen geordnet erreichen können.

Die derzeitige Organisations-Continuity ist an den Notfallstatus des Owners gebunden. Sie ist kein unabhängiger Notfallplan für beliebige Organisationsmitglieder.

Business Continuity ansehen

07 / Benachrichtigungen

Erinnerungen für dich. Klare Information für deine Vertrauenspersonen.

E-Mail ist der primäre Weg

Warnungen führen zur Lebenszeichenbestätigung. Bei Auslösung werden die vorgesehenen Vertrauenspersonen informiert; du erhältst eine Statusinformation. Diese Systemmails sind sicherheitsrelevante Transaktionsmails, keine Newsletter.

Brief als begrenzter Ersatzweg

Der Brief-Fallback setzt einen geeigneten Tarif, eine valide Adresse und ein unterstütztes Land voraus. Die V1-Positivliste umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Prozess gestartet, vom Versanddienst angenommen, zugestellt und Zugriff verwendet sind unterschiedliche Zustände. Eine gestartete Benachrichtigung ist keine Zustellgarantie.

08 / Die Schutzarchitektur

Wir können deine gespeicherten Secrets nicht lesen. Punkt.

Der Ablauf kann freigeben, was du vorbereitet hast. Deine gespeicherten Secrets werden verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. Sie liegen dort nicht als lesbarer Klartext vor.

  1. Inhaltsschutz

    Secrets sind verschlüsselt. Notwendige Metadaten bleiben für den Betrieb sichtbar.

  2. Kontoschutz

    Passwort und Recovery Key werden nicht an Vertrauenspersonen weitergegeben. Der eigene Zugang bleibt getrennt.

  3. Freigabeschutz

    Lesender Zugriff, vorgesehener Umfang und eine begrenzte Dauer. Kein Betreiber- oder Support-Notzugang, kein Ersatz für deinen Recovery Key.

Sicherheitsarchitektur verstehen

09 / Die rechtliche Grenze

Der technische Zugriff erteilt keine Vollmacht und keine automatische Vertretungsbefugnis. Banken, Behörden, Versicherungen und Vertragspartner können eigene Nachweise verlangen. Hole im Zweifel fachlichen Rat ein.

10 / Noch offene Fragen?

Die wichtigsten Fragen zum Ernstfall

Was gilt als Lebenszeichen?

Erfolgreiche Anmeldung, erfolgreiche Passwort-Reaktivierung nach einer Inaktivitätssperre, ausdrücklicher manueller Check-in und erfolgreiches aktives Erstellen oder Bearbeiten eines Secrets. Bloßes Öffnen, Hintergrundaktivität oder fehlgeschlagene Aktionen zählen nicht.

Muss ich regelmäßig manuell einchecken?

Nein. Ein Check-in ist eine zusätzliche bewusste Lebenszeichenbestätigung. Andere anerkannte erfolgreiche Aktivitäten setzen deine Frist ebenfalls zurück.

Was passiert bei einer übersehenen Erinnerung?

Eine einzelne verpasste Nachricht löst den Prozess nicht sofort aus. Maßgeblich ist der vollständige Ablauf deiner gewählten Frist ohne weiteres anerkanntes Lebenszeichen. Vorher folgen mehrere Erinnerungen.

Kann ein Fehlalarm gestoppt werden?

Ja. Vor der Auslösung setzt ein anerkanntes Lebenszeichen die Frist zurück. Nach der Auslösung musst du den aktiven Ernstfall ausdrücklich abbrechen; ein normaler Check-in genügt dann nicht.

Wann beginnt der Zugriff der Vertrauenspersonen?

Mit der Auslösung bei Fristablauf beginnt der eingerichtete Zugriff. Die Warnphase liegt davor. Eine spätere Bestätigung startet den Zugriff nicht erst.

Welche Inhalte sind sichtbar?

Nur die für die jeweilige Vertrauensperson vorgesehenen Tresore und Inhalte im eingerichteten Umfang. Die Möglichkeiten hängen von Tarif und Konfiguration ab; es gibt keine pauschale Kontenübernahme.

Kann eine Vertrauensperson Daten verändern?

Der Zugang ist lesend. Inhalte können innerhalb von BeaconVaultHQ weder verändert noch gelöscht werden. Eine Weitergabe bereits gelesener Informationen außerhalb der Plattform kann technisch nicht vollständig kontrolliert werden.

Wie lange besteht der Zugriff?

Zunächst 90 Tage, danach endet er automatisch. Bei bestätigtem Ernstfall ist, falls verfügbar, einmalig eine kostenpflichtige Verlängerung um weitere 90 Tage möglich.

Kann der Support Inhalte freigeben?

Nein. Es gibt keinen Betreiber- oder Support-Notzugang zu deinen gespeicherten Secrets. Der Notfallprozess ersetzt auch nicht deinen Recovery Key.

Was passiert bei nicht erreichbaren Vertrauenspersonen?

Eine Benachrichtigung ist keine Zustellgarantie. Halte Kontaktdaten aktuell. E-Mail ist der primäre Weg; Brief-Fallback hängt von Tarif, valider Adresse und der Länder-Positivliste ab.

Gilt der Prozess für Organisationen?

Die derzeitige Organisations-Continuity ist an den Notfallstatus des Owners gebunden. Sie ist kein unabhängiger Notfallplan für beliebige Mitglieder und öffnet nicht pauschal alle Organisationsdaten.

Lege fest, was passieren soll – bevor jemand improvisieren muss.

Richte deine Frist ein, bestimme geeignete Vertrauenspersonen und bereite die Informationen vor, die im Ernstfall wirklich gebraucht werden.

Du kannst zunächst kostenlos starten und deinen Notfallprozess später erweitern.